
International Women’s Day with Karoline Preisler in Frankfurt
Die deutsche Version dieses Artikels finden Sie unten.
Each year, in honour of International Women’s Day, Israel Bonds hosts events around the world. This year, Israel Bonds in Germany hosted Berlin-based lawyer and author Karoline Preisler. in Frankfurt.
Preisler became widely known for her courageous actions at pro-Palestinian demonstrations, where she stood alone in front of demonstrators to draw attention to the fate of the Israeli hostages.
Born in East Berlin in 1971, her experiences growing up in the former GDR and under the Stasi dictatorship left a lasting impression on her and continue to shape her commitment to democratic values such as freedom of expression and assembly—values she believes must be protected resolutely yet non-violently.
In 2025, she published her book Streit und Straßenkampf – unterwegs für die Freiheit (Conflict and Street Struggle – On the Road for Freedom.) For her commitment, she was awarded the Paul Spiegel Prize for Civil Courage by the Central Council of Jews in Germany.
Holding self-made signs, she repeatedly positioned herself at pro-Palestinian demonstrations to draw attention to the violence committed by Hamas against Israeli women and to the fate of the hostages. Messages such as “Rape is not Resistance. Nowhere.” and “Believe Israeli Women.” were directed against the silence of many international feminist voices following the terrorist attack on Israel on October 7, 2023.
Her courageous actions, exposed her to significant hostility, including death threats against her and her family, and at times, she required police protection.
Shortly before the event, Preisler was in Israel. Due to the outbreak of war with Iran, and temporary airspace closures, it was uncertain whether she would be able to leave the country in time. She ultimately managed to depart by sea and get back to her children and attend the event as planned.
The joint event organized by Israel Bonds, the Jewish Community of Frankfurt and the DIG Frankfurt e. V., took place on March 10, 2026, under the title: “October 7, 2023, in Israel and Its Consequences for Women Worldwide.”
Hanita Ajnwojner, Managing Director of Israel Bonds, welcomed guests and thanked the partner organizations before her remarks on the important work of Israel Bonds.

Karoline Preisler then spoke movingly about her book and her personal journey into public protest. She explained why she decided to stand up alone against hatred and the relativization of violence, and she spoke openly about the personal consequences of her activism.
Following the lecture, many guests took the opportunity to ask questions and engage in discussion with the speaker. The evening concluded in a pleasant atmosphere with a glass of wine, hors d’oeuvres, and engaging conversations.


Weltfrauentag mit Karoline Preisler in Frankfurt
Israel Bonds veranstaltet weltweit jedes Jahr den Internationalen Frauentag mit einer besonderen Veranstaltung. In diesem Jahr wurde die Berliner Juristin und Autorin Karoline Preisler nach Frankfurt eingeladen.
Bekannt wurde Preisler durch ihren mutigen Einsatz bei propalästinensischen Demonstrationen, bei denen sie sich allein den Demonstrierenden entgegenstellte, um auf das Schicksal der israelischen Geiseln aufmerksam zu machen.
Karoline Preisler wurde 1971 in Ostberlin geboren und lebt und arbeitet heute in Berlin. Die Erfahrungen ihrer Kindheit und Jugend in der DDR und unter der Stasi-Diktatur haben sie nachhaltig geprägt. Preisler setzt sich seit Jahren für demokratische Grundwerte wie Meinungs- und Versammlungsfreiheit ein – Werte, die ihrer Überzeugung nach entschlossen, aber gewaltfrei verteidigt werden müssen.
Im Jahr 2025 veröffentlichte sie ihr Buch „Streit und Straßenkampf – unterwegs für die Freiheit“. Für ihr Engagement wurde sie vom Zentralrat der Juden in Deutschland mit dem Paul-Spiegel-Preis für Zivilcourage ausgezeichnet.
Mit selbst gestalteten Schildern stellte sie sich wiederholt propalästinensischen Demonstrationen entgegen und machte dort auf die von der Hamas verübte Gewalt gegen israelische Frauen sowie auf das Schicksal der Geiseln aufmerksam. Botschaften wie „Rape is not Resistance. Nowhere.“ („Vergewaltigung ist kein Widerstand – nirgendwo.“) oder „Believe Israeli Women.“ („Glaubt den israelischen Frauen.“) richteten sich gegen das Schweigen vieler internationaler feministischer Stimmen nach dem Terrorangriff auf Israel am 7. Oktober 2023.
Für ihren mutigen Einsatz sah sich Preisler massiven Anfeindungen ausgesetzt, die teilweise bis zu Morddrohungen gegen sie und ihre Familie reichten. Zeitweise musste sie deshalb unter Polizeischutz stehen.
In Israel ist Karoline Preisler inzwischen sehr bekannt und wird regelmäßig zu Veranstaltungen eingeladen. Kurz vor unserer Veranstaltung hielt sie sich ebenfalls dort auf. Aufgrund des ausgebrochenen Krieges mit dem Iran war der israelische Luftraum zeitweise geschlossen, sodass ungewiss war, ob sie rechtzeitig ausreisen konnte. Über ihre Social-Media-Kanäle teilte sie jedoch entschlossen mit, dass sie zu ihren Kindern zurückkehren wolle – und dass, wo ein Wille sei, auch ein Weg sei.
Tatsächlich gelang ihr schließlich die Ausreise über den Seeweg, sodass sie an unserer Veranstaltung teilnehmen konnte. Die gemeinsame Veranstaltung von Israel Bonds, der Jüdischen Gemeinde Frankfurt und der DIG Frankfurt e. V. und fand am 10. März 2026 unter dem Titel „Der 7. Oktober 2023 in Israel und seine Folgen für Frauen weltweit“ statt.

Die Geschäftsführerin von Israel Bonds, Hanita Ajnwojner, begrüßte die zahlreichen Gäste und bedankte sich für die gute Zusammenarbeit mit der Jüdischen Gemeinde Frankfurt sowie der DIG Frankfurt e. V. Anschließend stellte sie die wichtige Arbeit von Israel Bonds vor.
Im Anschluss berichtete Karoline Preisler eindrucksvoll über ihr Buch und ihren persönlichen Weg in den öffentlichen Protest. Sie schilderte, warum sie sich entschloss, allein gegen Hass und Relativierung aufzustehen, und sprach offen über die persönlichen Konsequenzen ihres Engagements.
Nach dem Vortrag nutzten viele Gäste die Gelegenheit, Fragen zu stellen und mit der Referentin ins Gespräch zu kommen. Der Abend klang schließlich in angenehmer Atmosphäre bei einem Glas Wein und Burekas aus, während die Gäste den Austausch miteinander fortsetzten.
